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Firmenkultur verbessern: Die häufigsten Fragen – und ehrliche Antworten

  • 29. Mai
  • 6 Min. Lesezeit

Gruppenfoto eines lachenden Teams vor leuchtendem COFFEE-Schild, mit Obstkisten und einem Schrankerl. Sie zeigen eine starke Firmenkultur

Firmenkultur ist eines jener Themen, über das fast jedes Unternehmen spricht – aber längst nicht jedes wirklich versteht. Was genau steckt eigentlich dahinter? Wie verbessert man sie konkret? Und was hat das Mittagessen damit zu tun?


In diesem FAQ-Blog beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um das Thema "Firmenkultur verbessern", mit einem besonderen Augenmerk auf österreichische Unternehmen. Wer danach noch tiefer einsteigen möchte, findet in unserem Hauptartikel „7 konkrete Maßnahmen, um die Firmenkultur österreichischer Unternehmen zu stärken" einen ausführlichen Leitfaden mit konkreten Umsetzungstipps.


Inhaltsverzeichnis


FAQ: Firmenkultur verbessern – alle wichtigen Fragen im Überblick



  1. Was ist Firmenkultur - und warum ist sie so wichtig?


Firmenkultur – auch Unternehmenskultur genannt – umfasst die unsichtbaren Regeln eines Unternehmens. Nicht die, von denen erzählt wird, sondern die, die spürbar sind, wenn niemand zuschaut. Dazu gehören die gelebten Werte, der Umgang mit Mitarbeitern und die Art von Entscheidungsfindungen: Wie reagiert eine Führungskraft, wenn jemand einen Fehler macht? Gibt es offene Kritik vor dem Team – oder ein sachliches Gespräch unter vier Augen? Bei einer starken Firmenkultur sind Mitarbeitende stolz auf ihre Arbeit und sie sind motivierter. Sie fühlen sich verstanden und integriert, der Führungsstil ist transparent.


Warum ist Firmenkultur wichtig?

Weil Unternehmenskultur eine direkte Auswirkung auf Leistung, Fluktuation und Attraktivität als Arbeitgeber aufweist. Studien, unter anderem von der University of Warwick, zeigen, dass Unternehmen mit einer starken Firmenkultur zu niedrigeren Krankenständen, höherer Produktivität und verbesserter Mitarbeiterbindung führen. Ein Unternehmen kann mit einer gelebten, positiven Firmenkultur, besonders im Wettbewerb um Fachkräfte, hervorstechen.



  1. Wie kann man die Firmenkultur konkret verbessern?


Es gibt keine Einheitslösung – aber es gibt bewährte Maßnahmen, die gesetzt werden können und dadurch in der Praxis nachweislich wirken. Hier sind die wichtigsten:


Kommunikation transparent gestalten Mitarbeitende wollen Aktuelles vom Arbeitgeber erfahren, um zu wissen, wohin das Unternehmen steuert. Daher sind regelmäßige All-Hands-Meetings, offene Q&A-Formate oder ein wöchentlicher Newsletter vom Management empfehlenswert. Sie führen zu mehr Vertrauen und Orientierung.


Wertschätzung im Firmenalltag zeigen Kontinuierliche, kurze Check-ins zum Wohlbefinden im Unternehmen sowie Komplimente wirken meist mehr als eine jährliche Lobrede. Wertschätzung muss nicht groß sein – aber sie muss regelmäßig und aufrichtig sein.


Führung als Kulturträgerin begreifen Führungskräfte und ihre Verhaltensweisen sind der direkte Beweis für eine (nicht) funktionierende Unternehmenskultur. Wer als Führungskraft Vertrauen, Offenheit und Respekt vorlebt, schafft genau diese Atmosphäre im Team.


Rituale für Firmenkultur einführen Gemeinsame Rituale, wie Team-Lunches, informelle Freitagsrunden oder ein monatliches Feedbackgespräch führen zu einem Gefühl von Zugehörigkeit und geben dem Arbeitsalltag Struktur. Das stärkt nicht nur den Teamzusammenhalt, sondern erhöht auch die Motivation der Mitarbeiter. 


Mitarbeitende einbeziehen Werden die Elemente der Firmenkultur gemeinsam mit dem Team gestaltet, werden Zugehörigkeit und Verbundenheit spürbar. Zudem fällt es Mitarbeitern dadurch leichter, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren.  


Greifbare Mitarbeiterbenefits Konkrete Mitarbeiterbenefits vermitteln Wertschätzung und zeigen das Interesse des Unternehmens an den beruflichen sowie persönlichen Entwicklungen des Teams. Diese Benefits können Homeoffice-Regelungen, Weiterbildungsangebote bis hin zu Essensbenefits umfassen.


Konkrete Maßnahmen mit österreichischem Fokus findest du in unserem ausführlichen Blog:  7 Maßnahmen, um die Firmenkultur österreichischer Unternehmen zu stärken.


  1. Welche Rolle spielt Essen bei der Firmenkultur?


Das Essen als bedeutender Teil der Firmenkultur wird oft unterschätzt. 


Gemeinsames Essen schafft Verbindung Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Kollegen tauscht man sich aus, lacht und schafft neben einer informellen Atmosphäre auch echtes Vertrauen. Genau solche Momente stärken Teamkultur. 


Büroverpflegung ist sichtbare Wertschätzung Wenn ein Unternehmen dafür sorgt, dass Mitarbeitende täglich gut und gesund essen können – ohne weite Wege, ohne Stress, ohne teure Eigenkosten – dann ist das kein nettes Extra. Das ist ein klares Signal, das Anerkennung und Respekt gegenüber den Mitarbeitern vermittelt. 


Healthy Office als Kulturansatz Ein gesundes Büroumfeld – mit frischen Mahlzeiten statt typischen Snacks aus dem Automaten – sendet eine klare Botschaft an alle Mitarbeitenden: Gesundheit und Wohlbefinden sind hier keine Privatsache, sondern Teil der Unternehmensidentität.


Eine gut organisierte Betriebsverpflegung oder ein Zuschuss zu Mahlzeiten verbessert nicht nur das Wohlbefinden. Sie senkt die geistige Erschöpfung am Nachmittag, fördert die abteilungsübergreifende Abstimmung und steigert die allgemeine Mitarbeiterzufriedenheit messbar.


Beispielsweise können Unternehmen ihren Mitarbeitenden täglich ein frisches Mittagessen direkt im Büro zur Verfügung stellen. Mitarbeiter, die dies bereits haben, berichten von positiven sozialen Erfahrungen im Arbeitsalltag. 


Schrankerl beispielsweise bietet in Österreich gesunde und flexible Mitarbeiterverpflegung direkt im Büro an. Laut einer Umfrage unter den Schrankerl Kunden, trägt Schrankerl bei 87% dazu bei, dass sie sich langfristig wohler in ihrem Unternehmen fühlen. 75% bewerten zudem ihren Arbeitgeber besser.


Hier mehr über Schrankerl erfahren


  1. Ist Büroverpflegung in Österreich steuerlich absetzbar?


Ja – und das ist ein oft übersehener Vorteil.


In Österreich können Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden steuerfreie Essensgutscheine oder Zuschüsse zu Mahlzeiten gewähren. Das wichtigste auf einen Blick:


Steuerfreier Essenszuschuss Arbeitgeber können in Österreich einen steuerfreien Essenszuschuss für ihre Mitarbeiter anbieten - und das sogar ohne tägliche Höchstgrenze! Der Arbeitgeber kann 100 % der Kosten übernehmen, ohne dass ein steuerpflichtiger Vorteil entsteht. Schrankerl zählt zur Betriebsverpflegung direkt im Unternehmen, die keiner betragsmäßigen Begrenzung unterliegt. 


Betriebsausgabe für das Unternehmen Ein Essenszuschuss für Mitarbeitende gibt Unternehmen die Möglichkeit, hohe Lohnnebenkosten zu reduzieren. In Österreich betragen diese etwa 27 % des Bruttoverdienstes. Eine Gehaltserhöhung verursacht somit hohe Kosten für beide Parteien. Ein steuerfreier Zuschuss hingegen kommt netto bei den Mitarbeitenden an und belastet das Unternehmensbudget deutlich weniger. Gutscheine und Zuschüsse müssen, um steuerlich anerkannt zu werden, zweckgebunden (nicht in Bargeld umwandelbar) sein. Außerdem muss der Arbeitgeber ihren zweckentsprechenden Einsatz nachweisen können.  


Kantine oder Zuschuss – beides möglich Ob ein Unternehmen eine eigene Kantine betreibt, externe Mahlzeiten liefern lässt oder Essensgutscheine ausgibt – in allen Fällen gibt es steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei sind jedoch 2 Freigrenzen von Bedeutung:


  • Gutscheine, die nur für eine Mahlzeit in Restaurants, Kantinen oder bei Lieferdiensten eingelöst werden können, sind bis zu 8 € pro Arbeitstag steuerfrei.

  • Für Gutscheine, die zum Kauf von Nahrungsmitteln – etwa in Supermärkten – eingesetzt werden können, sind bis zu 2 € pro Tag steuerfrei.


Wichtig: Die genauen Beträge und Voraussetzungen können sich ändern. Wir empfehlen, die aktuellen Regelungen mit einem Steuerberater abzuklären.


  1. Was sind die wichtigsten Elemente einer starken Firmenkultur?


Eine starke Teamkultur entsteht nicht aus einzelnen Faktoren, sondern aus einem kontinuierlichen Zusammenspiel mehrerer Elemente. Die wichtigsten sind:


Vertrauen und psychologische Sicherheit Wird eine Umgebung geschaffen, in der sich Mitarbeiter sicher genug fühlen, Ideen einzubringen, Fehler zuzugeben und Bedenken offen anzusprechen, spricht man von psychologischer Sicherheit am Arbeitsplatz. Sie ist die Basis für Innovation, ehrliche Kommunikation und Produktivität.


Glaubwürdige Führung Führungskräfte, die eine Vertrauensbasis mit ihren Mitarbeitern aufbauen, steigern damit Engagement und Risikobereitschaft. Eine vertrauensvolle Führungskraft ist der stärkste Kulturtreiber im Unternehmen und zeichnet sich durch Transparenz, Respekt und Interesse an den Mitarbeitenden aus.


Gelebte Werte Menschen wollen ein Teil von etwas sein und sich eingebunden fühlen. Dafür müssen die beschriebenen Werte und die Mission eines Unternehmens auch spürbar gelebt werden. 


Anerkennung und Wertschätzung Regelmäßiges, aufrichtiges Lob stärkt Motivation und emotionale Bindung ans Unternehmen. Sie zeigt, dass die Arbeit der Mitarbeiter gesehen und geschätzt wird. Die Anerkennung muss nicht immer materiell sein – oft reichen Sichtbarkeit und Respekt.


Rituale und gemeinsame Erlebnisse Gemeinsame Routinen und Erfahrungen als kurze Pause vom Arbeitsalltag schaffen Zugehörigkeit und Vertrauen. Schon ein gemeinsames Mittagessen, Teamevents oder kurze Check-in-Runden am Morgen haben einen positiven Effekt. 


Faire und transparente Prozesse Entscheidungen, die nachvollziehbar und fair getroffen werden, stärken das Vertrauen in die Organisation. Außerdem können sich Mitarbeiter leichter mit dem Unternehmen und seinen Werten identifizieren, wenn sie bei Entscheidungsprozessen mit einbezogen werden.


  1. Was ist der Unterschied zwischen Firmenkultur und Unternehmenskultur?


Kurze Antwort: Keiner – zumindest im alltäglichen Sprachgebrauch.


Beide Begriffe beschreiben dasselbe Phänomen: die Werte, Normen, Verhaltensweisen und ungeschriebenen Regeln, die den Umgang innerhalb einer Organisation prägen.


Im deutschsprachigen Raum werden „Firmenkultur" und „Unternehmenskultur" sinngleich verwendet. In der akademischen Literatur wird manchmal zwischen Organisationskultur (dem breiter gefassten Wissenschaftsbegriff) und Unternehmenskultur (dem wirtschaftlichen Kontext) differenziert – in der Praxis spielt dieser Unterschied jedoch kaum eine Rolle.


Relevanter als die Begriffsdebatte ist die Frage: Wie wird die Kultur in deinem Unternehmen tatsächlich gelebt? Denn das entscheidet darüber, wie Mitarbeitende ihren Arbeitsalltag erleben und ob sie bleiben wollen.


Fazit: Firmenkultur verbessern beginnt heute – nicht irgendwann


Firmenkultur ist kein einmaliges Projekt, das nach kurzer Zeit abgeschlossen werden kann. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, an dem täglich zusammen gearbeitet werden muss. Die gute Nachricht: Man kann schon morgen damit beginnen. Mit einem ehrlichen Gespräch, einer kleinen Geste der Wertschätzung oder damit, dass das Team endlich wieder gemeinsam zu Mittag isst.


Genau dort setzt Schrankerl an. Als Anbieter frischer, regionaler Büroverpflegung in Österreich unterstützen wir Unternehmen dabei, aus der Mittagspause mehr zu machen – nämlich einen echten Moment der Gemeinschaft. 

Mehr konkrete Maßnahmen, um eure Firmenkultur zu stärken, findet ihr hier:  7 Maßnahmen, um die Firmenkultur österreichischer Unternehmen zu stärken



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Die Autorin

Lena

Als Working Student im Digital Marketing sorgt sie bei Schrankerl dafür, dass das Unternehmen auch online ein Genuss wird. Mit frischen Ideen, viel Engagement und digitalem Gespür bringt sie Kreativität und Energie ins Team — und auf jeden Bildschirm! 💚

 
 
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